"Humedica" sendet drittes Medizin-Team nach Pakistan

Wetzlar (ür). Das "Humedica"-Ärzteteam verstärkt sein Engagement im Überschwemmungsgebiet von Pakistan. Am Montag ist ein drittes Team aufgerbochen, um den von den Fluten Betroffenen medizinische Hilfe zu leisten.

Wetzlar (ür). Das "Humedica"-Ärzteteam verstärkt sein Engagement im Überschwemmungsgebiet von Pakistan. Am Montag ist ein drittes Team aufgerbochen, um den von den Fluten Betroffenen medizinische Hilfe zu leisten. Das gab das "Humedica-Forum Hessen" in Wetzlar bekannt. Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge sind 20 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen, rund 1600 starben in den Fluten. Seit Mitte Juli erlebt das asiatische Land eine Jahrhundertflut.

Ein erstes Ärzteteam war am 4. August in den Süden des Landes aufgebrochen. Mit Präparaten gegen Durchfallerkrankungen, gegen Fieber und Infektionen, mit Salben gegen Pilzerkrankungen der Haut und Dehydratationssalzen zum Ausgleich des Elektrolytverlustes ausgestattet, fuhren die Helfer in eine Gegend, in denen eine medizinische Versorgung nach Angaben von Mitarbeitern der einheimischen Partnerorganisation Aid for Refugees and Orphans (ARO/Hilfe für Flüchtlinge und Waisen) besonders von Nöten ist. 18 000 Flutopfer sollen an diesen Ort geflüchtet sein.

Die Vorbereitungen für die Realisierung der dringend benötigten medizinischen Hilfe in der Region um Sukkur sind weitgehend abgeschlossen, den Flutopfern werde kurzfristig geholfen. Um die Arbeit in Pakistan fortzusetzen, ist "Humedica" auf die Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen.

Spenden werden erbeten auf das Konto 4747 bei der Sparkasse Kaufbeuren, Bankleitzahl 734 500 00, Stichwort "Fluthilfe Pakistan".

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