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Hüttenberger Rentner um 8000 Euro betrogen

Gießen/Wetzlar (bnf). Es vergeht bald keine Woche, ohne von den Pressestellen der heimischen Polizei jene unsäglichen Meldungen zu hören, in denen – in einem Atemzug mit der Nachricht – vor dreisten Betrügern gewarnt wird, die bevorzugt ältere Menschen um ihr Hab und Gut bringen.

Bei einem aktuellen Vorgang ließ sich am Mittwoch ein 80-Jähriger aus dem Hüttenberger Ortsteil Rechtenbach satte 8000 Euro abluchsen. Jetzt sucht die Wetzlarer Polizei sucht Zeugen, die die Geldübergabe in der Bergstraße beobachtet haben.

Gegen 10.30 Uhr rief der Betrüger den Rentner zuhause an. Durch geschickte Gesprächsführung ließ er das Opfer letztlich in dem Glauben, es rede mit einem Nachbarn. Der sitze beim Notar, um einen Kaufvertrag für eine Eigentumswohnung beglaubigen zu lassen, und brauche kurzfristig Geld. Der Bitte um ein Privatdarlehen kam der Rentner nach: Er hob vom Sparbuch die genannte Summe ab. Dann folgte der telefonische Hinweis, eine Mitarbeiterin des Notariats komme zum Abholen des Geldes in die Bergstraße. Das war dann gegen 12.30 Uhr.

Als dem Rentner klar wurde, dass er einem Betrüger aufgesessen war, informierte er die Polizei. Eine Beschreibung der Frau ist ihm nicht möglich. Nun ist guter Rat teuer, hoffen die Ermittler zur Täterbeschreibung auf mögliche Zeugen. Hinweise erbeten unter Tel. 0 64 41/91 80.

Die Polizei in Mittelhessen geht davon aus, dass sich die Betrüger weitere Opfer suchen. Sie rät, unbedingt misstrauisch zu sein, wenn sich jemand am Telefon nicht mit seinem Namen meldet. (Foto: pm)

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