Hüttenberger Halle: Unterboden muss raus, Lampen da

Hüttenberg (agl). Der Boden in der Hüttenberger Sporthalle muss komplett, also mit Unterboden, ausgetauscht werden.

Dies teilte am Dienstag Reiner Spieß, Leiter der Abteilung Finanzen in der Gemeindeverwaltung, auf Anfrage der Gießener Allgemeinen mit. Zwei verschiedene Sperrholzplatten seien unter der aktuellen Spielfläche verlegt, und in drei bis fünf Jahren müsste man den Unterboden sowieso austauschen. Nun kommt also nicht die Variante zustande, bei der der neue Boden "einfach" auf dem alten hätte verlegt werden können.

Stattdessen muss nun alles raus, dann wird gedämmt, darauf eine sogenannte Schüttung aufgebracht und schließlich mehrfach verleimte Platten verlegt, auf denen dann der neue - fernsehtaugliche - Boden ausschließlich mit Handballfeld-Linien ausgerollt werden soll. Um die Kosten möglichst gering zu halten, müsse der TV Hüttenberg entsprechend Helfer stellen, auch um den Boden innerhalb der nächsten Woche zu entfernen - siehe dazu www.tvh1.de

Zudem werden die Fachfirma und auch der gemeindliche Bauhof mitwirken. "Es geht Hand in Hand" zeigte sich Spieß mit der bisherigen Zusammenarbeit von Verein, Ingenieurbüro und Gemeinde und auch mit dem Tempo, in dem gearbeitet wird, sehr zufrieden.

Die Zeit drängt, allerdings gibt es ein Stück weit terminliche Entspannung, denn das erste Heimspiel (gegen Kiel) wird am 10. September in der Sporthalle Ost in Gießen ausgetragen, ebenso das zweite (gegen den TBV Lemgo) am 24. September. Erst am 8. Oktober geht es in der Hüttenberger Sporthalle rund: Dann heißt der Gegner SC Magdeburg.

Er hoffe, dass in der übernächsten Woche mit dem Anbringen des neuen Bodens begonnen werden könne, so Spieß. Das Verlegen des Bodens werde, wenn alles gut läuft, drei Wochen in Anspruch nehmen. Was die neuen Tore und die neue Anzeigetafel betrifft, so sieht der Leiter der Finanzabteilung diesbezüglich keine Probleme, denn derweil laufen die Ausschreibungen, und beides sei kurzfristig lieferbar.

Umfangreicher sieht es hingegen in Sachen Tribüne für die Fernsehteams aus. Die müsse schließlich aus Stahl hergestellt werden und statisch passen.

Bereits seit drei Jahren arbeiten Mitglieder des TVH in der Halle. So waren am Dienstag etwa Gottfried Scholz, Vater des Bundesligaspielers Andreas Scholz, und Peter Brandl dabei, die Wände im Santitärbereich zu spachteln. Für später hatten sich Hans Bepler und Hans Weber für die Malerarbeiten angekündigt.

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