Hessischer Friedenspreis geht an Carla Del Ponte

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Wiesbaden (dpa/lhe). Der hessische Friedenspreis 2017 wird an die ehemalige UN-Chefanklägerin Carla Del Ponte verliehen. Die Juristin habe keinen politischen Konflikt gescheut, um Opfern von Menschenrechtsverletzungen eine Stimme zu geben, teilte der Landtag am Montag in Wiesbaden mit. Del Ponte habe die unbeugsame Überzeugung, dass nur das Recht einen nachhaltigen Frieden schaffen könne, sagte Prof. Nicole Deitelhoff von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.

Wiesbaden (dpa/lhe). Der hessische Friedenspreis 2017 wird an die ehemalige UN-Chefanklägerin Carla Del Ponte verliehen. Die Juristin habe keinen politischen Konflikt gescheut, um Opfern von Menschenrechtsverletzungen eine Stimme zu geben, teilte der Landtag am Montag in Wiesbaden mit. Del Ponte habe die unbeugsame Überzeugung, dass nur das Recht einen nachhaltigen Frieden schaffen könne, sagte Prof. Nicole Deitelhoff von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.

Die 70-jährige Del Ponte war seit 1999 Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs für Jugoslawien und bis 2003 ebenfalls für Ruanda. Mit dem Hessischen Friedenspreis werden jährlich Menschen geehrt, die sich um Völkerverständigung und Frieden verdient gemacht haben. Das Preisgeld von 25 000 Euro stammt aus einer Stiftung des früheren hessischen Ministerpräsidenten Albert Osswald (SPD).

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