Hessen in Zahlen

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Die hessische Bevölkerungszahl wird einer Modellrechnung zufolge bis 2040 um 1,3 Prozent wachsen. Der Prognose zufolge würden in rund 20 Jahren 6,35 Millionen Männer und Frauen im Land leben - etwa 80 000 mehr als noch 2018. Das Durchschnittsalter steige im gleichen Zeitraum um 2,7 auf 46,5 Jahre.

Als Gründe für die Alterung der Bevölkerung nennt das Statistische Landesamt die zunehmende Lebenserwartung, die relativ niedrigen Geburtenraten und das Vorrücken der starken Geburtsjahrgänge 1960 bis 1970 in höhere Altersgruppen.

Die kreisfreien Städte und die Landkreise rund um die Rhein-Main-Metropolen werden aufgrund von Zuwanderung ein überdurchschnittliches Bevölkerungswachstum und eine relativ junge Bevölkerung haben, wie das Landesamt mitteilte. Für Frankfurt wird beispielsweise bis 2040 ein Bevölkerungsplus von 16 Prozent, für Darmstadt ein Zuwachs von 15 Prozent er- wartet. In den ländlichen, überwiegend mittel- und nordhessischen Gebieten werde die Bevölkerungszahl dagegen schrumpfen und der Anteil älterer Menschen zunehmen.

Den Prognosen zufolge wird 2028 bei der hessischen Bevölkerung insgesamt ein Höchststand von 6,37 Millionen Menschen erreicht. Bis zum Jahr 2060 sinke die Zahl dann wieder bis auf 6,18 Millionen Männer und Frauen. eb

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