"Halbzeit" bei den Burgfestspielen

Bad Vilbel (koe). Sehr zufrieden mit der bisherigen Laufzeit der Burgfestspiele zeigten sich Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr, Intendant Claus-Günther Kunzmann und Pressesprecherin Ruth Schröfel zur "Halbzeit". Mit dem Kartenverkauf liege man im Bereich des Vorjahres.

Bad Vilbel (koe). Sehr zufrieden mit der bisherigen Laufzeit der Burgfestspiele zeigten sich Bürgermeister Dr. Thomas Stöhr, Intendant Claus-Günther Kunzmann und Pressesprecherin Ruth Schröfel zur "Halbzeit". Mit dem Kartenverkauf liege man im Bereich des Vorjahres. Besonders gut kommen nach Angaben der Verantwortlichen die Eigenproduktionen an. Somit gehe das Konzept bisher auf. Die Mischung aus Musical, Schauspiel und einem klassischen Stück komme an. Die meisten Karten wurden bislang für "Don Camillo und Peppone" sowie "My Fair Lady" verkauft. Absolute Zahlen wollte Kunzmann noch nicht nennen. "Abgerechnet wird am Ende", sagte er. Selbst die Resonanz auf das klassische Stück ("Die Räuber") habe ihn überrascht. Die Nachfrage sei höher als erwartet gewesen. Das Wetter sei bis auf die ersten zehn Tage auch sehr förderlich für die Festspiele gewesen. Auch die Fußball-WM hat die Besucherzahlen nicht wesentlich beeinflusst. Die Termine seien bei der Planung der Stücke berücksichtigt worden, sodass es kaum Überschneidungen gab. Lediglich das Kindertheater verzeichne weniger Besucher als im vergangenen Jahr. Den Eigenproduktionen eilt ihr Ruf voraus. In diesem Jahr gibt das Ensemble so viele Gastspiele wie noch nie. Zehn Abstecher u.a. nach Dreieichenhain, Neuwied, ins Kloster Maulbronn und andere Orte gibt es insgesamt. Eine Besonderheit gibt es seit der Premiere der "Kalender Boys". Im Stück lassen Feuerwehrmänner für einen Kalender die Hüllen fallen, um ihr abgebranntes Feuerwehrgerätehaus finanziell zu retten. Jetzt gibt es diesen Kalender tatsächlich. Die sechs Darsteller haben sich für die einzelnen Monate (gültig ab Januar 2011) fotografieren lassen. Mal mit mehr, mal mit weniger Kleidung. Am Ende jeder Aufführung verkaufen die Schauspieler den Kalender; er kostet 5 Euro.

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