Haftstrafen für Betrug im Internet gefordert

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Im Prozess um millionenschwere Betrügereien mit Bestellungen im Internet hat die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Frankfurt mehrjährige Haftstrafen für die Hauptangeklagten gefordert. Der Anklagevertreter beantragte viereinhalb beziehungsweise vier Jahre Freiheitsentzug für die 48 und 55 Jahre alten Männer. Die Beweisaufnahme habe ergeben, dass sich die beiden Männer in mehr als 9000 Fällen als Mittäter des Betruges und der Urkundenfälschung schuldig gemacht hätten, sagte der Staatsanwalt. Lediglich der 32 Jahre alte dritte Angeklagte solle als Gehilfe lediglich eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren erhalten. Die nachgewiesene Schadenssumme bezifferte die Staatsanwaltschaft auf rund vier Millionen Euro.

Im Prozess um millionenschwere Betrügereien mit Bestellungen im Internet hat die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Frankfurt mehrjährige Haftstrafen für die Hauptangeklagten gefordert. Der Anklagevertreter beantragte viereinhalb beziehungsweise vier Jahre Freiheitsentzug für die 48 und 55 Jahre alten Männer. Die Beweisaufnahme habe ergeben, dass sich die beiden Männer in mehr als 9000 Fällen als Mittäter des Betruges und der Urkundenfälschung schuldig gemacht hätten, sagte der Staatsanwalt. Lediglich der 32 Jahre alte dritte Angeklagte solle als Gehilfe lediglich eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren erhalten. Die nachgewiesene Schadenssumme bezifferte die Staatsanwaltschaft auf rund vier Millionen Euro.

Die Strafanträge der Verteidiger lagen erheblich unter der Forderung der Anklage. Die Rechtsanwälte gingen lediglich von Beihilfe bei allen drei Angeklagten aus und beantragten höchstens drei Jahre Haft. Die Männer hätten lediglich als Befehlsempfänger der in der Türkei sitzenden Hinterleute gehandelt. Laut Anklage leisteten rund 9300 Kunden Vorkasse auf im Internet bestellte Elektronikartikel, die in Wirklichkeit jedoch nicht vorhanden waren. Die Wirtschaftsstrafkammer will am kommenden Montag das Urteil verkünden.

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