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Nach den Störungen im Telefonnetz am Dienstag ist der Grund nun bekannt.

Telekom äußert sich

Telefonnetz-Störung: Das war der Grund

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In weiten Teilen Hessens gab es am Dienstag massive Probleme mit den Notrufnummern 110 und 112 sowie mit bestimmten Vorwahlen. Nun äußert sich die Telekom zu den Gründen.

  • In weiten Teilen Hessens war am Dienstag das Telefonnetz gestört. Betroffen waren Vorwahlen, die mit 06 beginnen - also auch der Landkreis Gießen und der Wetteraukreis.
  • Auch die Notrufnummern 110 und 112 waren gestört. 


Update, 17. Juli, 16.32: 

Nach den massiven Problemen im Telefonnetz am Dienstag hat sich die Telekom nun zu den Gründen geäußert: "Es gab gestern eine temporäre Störung an einem Netz-Knotenpunkt in Frankfurt", sagte eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage der Gießener Allgemeinen. Und weiter: "Die Störungsstelle konnte definiert und neu gestartet werden. Es kam kurzzeitig zu Beeinträchtigungen beim Verbindungsaufbau zwischen der Telekom und Telefonica / Hansanet – sowohl im Mobilfunk als auch Festnetz." Die zeitweiligen Probleme bei den Notrufnummern 110 und 112 hätten mit dieser Störung in Zusammenhang gestanden. "Wir bedauern es sehr, dass unsere Kunden gestern zeitweise in Teilen Hessens nicht wie gewohnt Telefonie nutzen konnten", sagte die Sprecherin. 

Update, 16. Juli, 18.05 Uhr: Zumindest für den Landkreis Gießen gibt es Entwarnung: Über die App Katwarn vermeldet der Kreis, dass die Störung bei den Notrufen behoben ist.

Update, 16. Juli, 16.15 Uhr: Die Störung bei den Notrufnummern ist offenbar Teil eines größeren Problems: In weiten Teilen Hessens ist es am heutigen Dienstag zu einer Störung des Telefonnetzes gekommen - und dadurch auch der Notrufe. Nur im Norden gebe es keine Störungsmeldungen, sagte ein Sprecher des hessischen Innenministeriums am Nachmittag der dpa.

Notrufverbindungen gestalteten sich teilweise schwierig, sagte der Ministeriumssprecher. "Es kann sein, dass die Verbindung beim ersten Mal nicht zustande kommt. Beim zweiten oder dritten Anruf klappt es momentan." In Notfällen werde daher empfohlen, es öfter bei Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdiensten zu probieren. Der Betreiber arbeite "mit Hochdruck" daran, die Störung zu beheben.

Die Feuerwehr Wiesbaden sprach von Störungen bei allen Vorwahlen, die mit der Ziffernfolge 06 beginnen. "Wenn ihr Notruf nicht zustande kommt, ruft unsere Leitstelle Sie zurück", hieß es in einer Mitteilung: "Halten Sie in den folgenden Minuten ihr Telefon frei!" Auch andere Rettungskräfte informierten per Twitter über die Störung. Über die Ursache für die Störung war zunächst nichts bekannt.

Update, 16. Juli, 14.30 Uhr: Offenbar sind von der Störung sowohl die 110 (Polizei) als auch die 112 (Rettungsleitstelle) betroffen. Es liege ein Netzproblem vor, sagte Dirk Wingender, Pressesprecher des Landkreises Gießen, auf Nachfrage. Nach ersten Informationen können offenbar nicht beide Anrufteilnehmer im Fall der Notrufe einander hören. Im Notfall sollen Anrufer laut Wingender die Leitung unbedingt freihalten. Die Nummern der Anrufer würden in der Leitstelle gespeichert, sodass diese dann zurückrufen könne.

Wie genau es zu der Störung kommt, sei noch nicht bekannt. Aufgrund der Störung wurde auch Katwarn ausgelöst. 

Erstmeldung, 16. Juli, 13.35 Uhr: Seit dem späten Vormittag kommt zu es erheblichen Störungen des polizeilichen Notrufes unter der 110 im Polizeipräsidium Mittelhessen mit den vier dazu gehörenden Landkreisen Gießen, Marburg-Biedenkopf, Lahn-Dill und Wetterau.

Die Polizei weist darauf hin, dass die zuständigen Polizeistationen über die bekannten Amtsleitungen erreichbar sind.

Die zuständigen Polizeistationen und deren Erreichbarkeit finden Sie unter: https://www.polizei.hessen.de/Dienststellen-Suche/

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