Gießener Sprinter brannte auf der Autobahn lichterloh

Ober-Mörlen (en). Plötzlich kein Schub mehr, dann Flammen aus dem Motorraum – und das auf der linken Spur der A 5 im Feierabendverkehr. Zwei junge Mitarbeiter einer Gießener Baufirma waren am Dienstagnachmittag auf dem Heimweg, als ihr Sprinter an der Ober-Mörler Ausfahrt in Flammen aufging.

Sie sprangen aus ihrem Transporter, wählten den Notruf, wollten noch einmal zurück, um wertvolles Werkzeug aus dem Laderaum zu holen. Aber das ging schon nicht mehr. Obwohl die Bad Nauheimer Feuerwehr schnell zur Stelle war, brannte das Fahrzeug komplett aus. Wobei die Hitze dermaßen stark war, dass das Wrack mit dem Asphalt verschmolz. Der Abschleppdienst konnte den Sprinter nicht anheben, erst mit dem Kran einer Butzbacher Firma war er nach zwei Stunden geborgen. Selbst an den Barrieren auf dem Mittelstreifen war der Beton durch die Hitze weggebrochen.

Schnell hatte sich ein Stau gebildet, der zeitweise 17 Kilometer lang war und bis zum Bad Homburger Kreuz zurück reichte. Im Stau kam es zu einem Auffahrunfall mit verbeultem Blech und leicht verletzten Autoinsassen. Auch nach der Bergung des Sprinters blieben die linke und die mittlere Spur der A 5 in Richtung Norden wegen der Fahrbahnschäden gesperrt, der Verkehrsfluss normalisierte sich erst am späten Abend. Den Schaden am Sprinter und den Wert des verbrannten Werkzeugs gab die Butzbacher Autobahnpolizei mit je 15 000 Euro an, über die Höhe des Schadens an der Fahrbahn konnten die Beamten noch nichts sagen. (Fotos: wz)

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