Gerichtshof bestätigt Tötung

  • vonDPA
    schließen

Gießen/Kassel - Der Verwaltungsgerichtshof hat die Tötungen von Vögeln auf einem privaten Grundstück im Vogelsbergkreis nach einem Ausbruch der Geflügelpest bestätigt. Die Kasseler Richter hätten die Beschwerde eines Tierhalters aus Freiensteinau abgelehnt, sagte ein Justizsprecher. Der Gerichtshof bestätigte damit eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gießen. Nach Ansicht der Richter hatte der Hobbytierhalter die Vögel nicht ausreichend räumlich getrennt. Der Beschluss ist unanfechtbar. Laut Gericht hielt der Kläger auf seinem Grundstück Eulen, Kolkraben, Nandus, Gänse und weitere Tiere in Volieren und Ställen. Nach dem Auftreten der auch Vogelgrippe genannten Krankheit bei Pfauen ordnete der Vogelsbergkreis die Tötung der meisten Vögel an. Ende 2020 war in Hessen bei toten Schwänen die Virusinfektion festgestellt worden. DPA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare