Gentest soll zur Mutter des getöteten Babies führen

Bad Vilbel (dpa). Nach monatelanger erfolgloser Suche soll ein Massen-Gentest zur Mutter eines getöteten Babys führen. Mehrere tausend Frauen aus Bad Vilbel sind aufgerufen, sich daran freiwillig zu beteiligen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam mitteilten. Ein Radfahrer hatte am 27. Mai das tote Neugeborene in einem blauen Müllsack am Nidda-Ufer in Bad Vilbel entdeckt.

Bad Vilbel (dpa). Nach monatelanger erfolgloser Suche soll ein Massen-Gentest zur Mutter eines getöteten Babys führen. Mehrere tausend Frauen aus Bad Vilbel sind aufgerufen, sich daran freiwillig zu beteiligen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag gemeinsam mitteilten. Ein Radfahrer hatte am 27. Mai das tote Neugeborene in einem blauen Müllsack am Nidda-Ufer in Bad Vilbel entdeckt. Das Mädchen hatte nach der Geburt noch gelebt und wurde offenbar erstickt. Das Kind wurde unter dem Namen Magdalene Anfang Juni beigesetzt.

Die Ermittler konnten zwar Gen-Spuren der Mutter sichern, aber ein Abgleich mit der DNS-Datenbank der Polizei blieb früheren Angaben zufolge erfolglos. Auch sonst habe sich keine heiße Spur ergeben. Der Test soll nun zum Erfolg führen. "Der Fundort lässt vermuten, dass die Mutter aus Bad Vilbel kommt", berichteten die Ermittler. Sie verschickten Briefe, in denen sie die Frauen zur Speichelprobe bitten. Ihr Erbgut wird dann mit der von Magdalenes Mutter verglichen. Die erste Untersuchungsreihe läuft vom 13. bis 21. November.

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