Gedenkstätte pocht auf weitere Förderung

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Geisa/Rasdorf- In Anbetracht der Corona-Krise und der andauernden Niedrigzinsphase pocht die Point Alpha Stiftung weiter auf institutionelle Förderungen durch Thüringen und Hessen. Die Zinspolitik drücke auf das Stiftungskapital, die Auswirkungen der Pandemie nähmen besonders im wissenschaftlichen Bereich Entfaltungsraum, hieß es in einer Mitteilung der Stiftung von Dienstag.

Die länderübergreifende Stiftung ist verantwortlich für die Grenzgedenkstätte Point Alpha bei Geisa (Thüringen) und Rasdorf (Hessen), wo einst die deutsch-deutsche Grenze verlief. Die US-Armee nutzte Point Alpha im Kalten Krieg als Beobachtungsposten. Vor allem über Fördermaßnahmen steckte die Stiftung im vergangenen Jahr den Angaben von Dienstag zufolge etwa 362 000 Euro in die Modernisierung der Museumsausstattung. Das Jahr 2019 sei für die Stiftung besonders vom 30. Jahrestag des Mauerfalls geprägt gewesen, hieß es. Die Zahl der Besucher sei um etwa acht Prozent auf mehr als 75 000 gestiegen. dpa

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