Frühling lässt auf sich warten

Offenbach (dpa/lhe). Der Winter scheint in diesem Jahr in Hessen nicht enden zu wollen: Kurz vor dem astronomischen Frühlingsbeginn an diesem Mittwoch, dem 20. März, haben die Meteorologen die Hoffnung auf mildere Temperaturen zerschlagen.

Ein neues Tief über den Britischen Inseln sorgt nach Angaben der Fachleute mindestens bis Mitte der Woche für ungemütliches Schauerwetter mit Schnee, Graupel und Frost. "Alle warten auf den Frühling – und stattdessen ist da Andreas", sagte eine Wetterforscherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag in Offenbach. Das Tief beschert Hessen kräftige Niederschläge, die vor allem in Hochlagen von Rhön, Odenwald und Upland als Schnee herunterkommen.

Dabei wird es nachts wieder kalt: Werte um minus fünf Grad sind keine Seltenheit. Lediglich im Rhein-Main-Gebiet bleiben die Nachttemperaturen über dem Gefrierpunkt.

Wegen Schnee und Eis fielen am Sonntag am Frankfurter Flughafen 89 Flüge aus, außerdem kam es zu Verspätungen, wie ein Sprecher des Betreibers Fraport sagte. Auf den Straßen hatten Autofahrer vielerorts mit Schnee und Matsch zu kämpfen. Gute Nachrichten gab es aus Wintersportregionen wie dem nordhessischen Willingen. "Pistenzustand sehr gut", wurde von dort gemeldet.

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