Frühchen-Krankenschwester ab 31. Januar vor Gericht

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Eine ehemalige Marburger Krankenschwester soll Frühchen unerlaubt Medikamente verabreicht haben und steht deswegen bald vor dem Landgericht Marburg. Der Prozess unter anderem wegen versuchten Mordes soll am 31. Januar beginnen, wie ein Sprecher gestern mitteilte. Die Richter rechnen demnach mit einem Mammutverfahren: Bislang sind mehr als 70 Verhandlungstage bis 2020 geplant.

Eine ehemalige Marburger Krankenschwester soll Frühchen unerlaubt Medikamente verabreicht haben und steht deswegen bald vor dem Landgericht Marburg. Der Prozess unter anderem wegen versuchten Mordes soll am 31. Januar beginnen, wie ein Sprecher gestern mitteilte. Die Richter rechnen demnach mit einem Mammutverfahren: Bislang sind mehr als 70 Verhandlungstage bis 2020 geplant.

Die Staatsanwaltschaft wirft der damaligen Mitarbeiterin der Marburger Uni-Klinik vor, drei Frühchen Medikamente gegeben zu haben, die nicht auf dem Behandlungsplan standen. Dabei handelte es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um Arzneien, die als Beruhigungs- oder Narkosemittel verwendet werden. Zwei Kinder überlebten, das dritte starb und wurde für die Ermittlungen exhumiert.

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