Frau mit Hammer erschlagen: Prozess beginnt von Neuem

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Vor mehr als vier Jahren ist in Frankfurt eine Frau mit einem Hammer erschlagen worden – nun steht ihr Lebensgefährte erneut vor Gericht. 2015 war er wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Aber der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil auf. Seit Mittwoch wird der Fall am Landgericht Frankfurt neu verhandelt.

Vor mehr als vier Jahren ist in Frankfurt eine Frau mit einem Hammer erschlagen worden – nun steht ihr Lebensgefährte erneut vor Gericht. 2015 war er wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Aber der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil auf. Seit Mittwoch wird der Fall am Landgericht Frankfurt neu verhandelt.

Der BGH hatte unter anderem zweifelhafte Vernehmungsmethoden der Polizei kritisiert. Nach seiner Festnahme wurde der Beschuldigte unter anderem mit seiner Mutter konfrontiert, um ein Geständnis zu erreichen. Die BGH-Richter kritisierten auch, dass das Schwurgericht das Mordmerkmal "niedrige Beweggründe" erfüllt sah. Ursprünglich war die Staatsanwaltschaft von einem "Mord zur Verdeckung einer Straftat" ausgegangen: Der heute 30 Jahre alte Italiener hatte seine Partnerin vor dem Hammer-Angriff verprügelt.

Der Angeklagte äußerte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen.

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