Frankfurt setzt bei Bauland auf soziale Kriterien

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Frankfurt- Bei der Entwicklung von Wohnbauland will die Stadt Frankfurt künftig mehr auf soziale Kriterien setzen. Das Stadtparlament verabschiedete am Donnerstag in einer Sitzung mit Notbesetzung einen Baulandbeschluss, der Investoren genaue Vorgaben macht.

Neben 30 Prozent geförderten Wohnungen sollen demnach unter anderem zehn Prozent preisreduzierte Eigentumswohnungen und 15 Prozent gemeinschaftliche und genossenschaftliche Wohnprojekte entstehen. Der Beschluss soll dem starken Anstieg der Bodenpreise entgegenwirken.

Zugleich verabschiedeten die Stadtverordneten ein Konzept zum Ausbau der E-Mobilität in Frankfurt. Priorität wird dabei der Errichtung weiterer Schnellladepunkte gegeben. In dem Papier wird der Bedarf an öffentlich zugänglichen Ladepunkten in zehn Jahren je nach Marktentwicklung auf mehr als 800 geschätzt - siebenmal mehr als derzeit. dpa

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