Flaggen falsch gehisst – Verfahren eingestellt

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Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen Polizisten wegen falsch herum gehisster Flaggen an der Polizeiwache im osthessischen Schlüchtern eingestellt. Das Aufhängen der Fahnen kopfüber erfülle keinen Straftatbestand – auch wenn dies am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus geschehen sei, berichtete die Staatsanwaltschaft Frankfurt gestern. Dass der Holocaust womöglich verharmlost werden sollte, sei nicht eindeutig festzustellen gewesen.

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen Polizisten wegen falsch herum gehisster Flaggen an der Polizeiwache im osthessischen Schlüchtern eingestellt. Das Aufhängen der Fahnen kopfüber erfülle keinen Straftatbestand – auch wenn dies am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus geschehen sei, berichtete die Staatsanwaltschaft Frankfurt gestern. Dass der Holocaust womöglich verharmlost werden sollte, sei nicht eindeutig festzustellen gewesen.

Das Verfahren richtete sich gegen vier Beamte. Ihnen wurde vorgeworfen, in der Stadt im Main-Kinzig-Kreis die Bundesflagge und die hessische Landesflagge am 27. Januar etwa zwei Stunden lang kopfüber auf halbmast gehisst zu haben.

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