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Die Mainzer Rheingoldhalle wurde durch einen Brand am Donnerstag schwer beschädigt: Teile des Dachaufbaus, wo das Feuer ausgebrochen war, stürzten ein.

Großer Schaden befürchtet

Feuer in Mainzer Rheingoldhalle

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Mainz (dpa). Ein Feuer hat in der über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Mainzer Rheingoldhalle immensen Schaden angerichtet. "Mehrere Hunderttausend Euro sind die unterste Schätzung", sagte ein Polizeisprecher in Mainz. Ersten Ermittlungen zufolge könnte sich der Brand am Donnerstagmorgen in dem Veranstaltungs- und Kongresszentrum durch einen Schwelbrand bei Sanierungsarbeiten entwickelt haben. Erst am Nachmittag waren die Flammen nach stundenlangem Einsatz weitgehend gelöscht.

Betroffen war ein Zwischenraum zwischen der Hallendecke und dem Dachaufbau, wie Stadtsprecher Marc André Glöckner sagte. Rund die Hälfte der Dachfläche - etwa 5000 Quadratmeter - sind der Stadt zufolge von dem Brand beschädigt worden. Teile der Dachkonstruktion stürzten ein. Die markanten, goldenen Dachspitzen der Halle hätten das Feuer aber nahezu unbeschadet überstanden. Verletzt wurde durch das Feuer selbst niemand. Drei Verkehrspolizisten, die bei intensiver Rauchentwicklung den Verkehr geregelt hatten, mussten zwischenzeitlich von einem Arzt behandelt werden.

Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Brandstiftung. Brandermittler der Polizei überflogen mit einem Hubschrauber das Gelände und fertigten mit einer hochauflösenden Kamera Bilder von der Unglücksstelle an. Erste Spuren konnten gesichert werden. Erste Einschätzungen sind im Laufe des Freitags zu erwarten, wie die Polizei mitteilte.

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