Hessen

93 Festnahmen nach Drogenrazzia

Drei Tage lang kontrollierten Ermittler auf südhessischen Straßen. Jetzt nahmen sie 93 Personen fest. Laut Polizei nutzen viele Straftäter die Autobahnen im Rhein-Main-Gebiet als Transitstrecken.

Bei einer dreitägigen Drogenrazzia auf den Autobahnen und angrenzenden Bundesstraßen in Südhessen hat die Polizei 93 Personen festgenommen. Wie sie am Freitag mitteilte, nahmen die Beamten außerdem Strafgelder in Höhe von knapp 20 000 Euro ein und fertigten Anzeigen wegen Drogenvergehen und Verstößen gegen das Waffengesetz.

Waffen sichergestellt

Beamte aus ganz Hessen, sowie aus den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und vom Zoll waren von Dienstag bis Donnerstag dafür im Einsatz.

Nach Angaben der Polizei stellten die Ermittler in 274 Fällen Waffen, verbotene Gegenstände, Beute aus Straftaten, gefälschte Urkunden und Betäubungsmittel sicher. Acht Menschen, die per Haftbefehl gesucht wurden, wurden ebenfalls festgenommen.

So stoppten die Beamten auf der Autobahn 3 bei Raunheim ein Auto aus Osteuropa. Der Fahrer wurde wegen Eigentumsdelikten per Haftbefehl gesucht.

Wegen 34 Straftaten polizeibekannt

Im Auto des Mannes fanden die Beamten anschließend etwa 250 Elektrogeräte, wie Smartphones, Laptops und Pads im Gesamtwert von rund 120 000 Euro.

In Darmstadt nahmen die Ermittler nach einer Kontrolle drei Frauen fest, die zuvor in Wohnungen eingebrochen waren. Die Fahrerin war von der Staatsanwaltschaft zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.

Eine ihrer Begleiterinnen war bereits wegen 34 Straftaten, darunter auch Wohnungseinbruch, polizeibekannt. Die dritte Insassin wurde von der Schweiz zwecks Abschiebung per Haftbefehl gesucht.

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