Ex-Heimkind wehrt sich weiter gegen Zahlungen

Offenburg (dpa/lhe). Im Streit um finanzielle Forderungen der Behörden an ein ehemaliges Heimkind aus Hessen ist ein Vergleichsvorschlag vorgelegt worden. Der Anwalt der Klägerin, Michael Klatt, bestätigte den Vergleichsvorschlag des Gerichts. Verhandelt wird vor dem Familiengericht im baden-württembergischen Offenburg. Die mittlerweile 55 Jahre alte Frau aus Rodgau (Kreis Offenbach) wehrt sich dagegen, für ihre pflegebedürftige Mutter Unterhalt zahlen zu müssen.

Offenburg (dpa/lhe). Im Streit um finanzielle Forderungen der Behörden an ein ehemaliges Heimkind aus Hessen ist ein Vergleichsvorschlag vorgelegt worden. Der Anwalt der Klägerin, Michael Klatt, bestätigte den Vergleichsvorschlag des Gerichts. Verhandelt wird vor dem Familiengericht im baden-württembergischen Offenburg. Die mittlerweile 55 Jahre alte Frau aus Rodgau (Kreis Offenbach) wehrt sich dagegen, für ihre pflegebedürftige Mutter Unterhalt zahlen zu müssen.

Demnach würde seine Mandantin künftig 30 Prozent des errechneten Unterhalts – er beträgt etwa 760 Euro – monatlich zahlen. Ob sie sich auf den Vorschlag einlässt, ließ er zunächst offen.

Bei der Anhörung mehrerer Zeugen am Dienstag ging es um die Frage, inwieweit die Mutter und ihre Tochter regelmäßigen Kontakt hatten. Während der Anwalt der 55 Jahre alten Klägerin von »sporadischen Kontakten« sprach, widersprach Kai Hockenjos vom Landratsamt. Anders als von der Klägerin angegeben, habe es regelmäßig Kontakt zwischen ihr und der Mutter gegeben. Zu den Vergleichsvorschlägen wollte sich der Sprecher nicht äußern. Der nächste Verhandlungstag ist für den 12. April vorgesehen.

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