100 000 Euro Brandschaden

Nidda (tr). Über 90 Feuerwehrleute aus Nidda, Borsdorf, Harb, Bad Salzhausen und Geiß-Nidda waren am späten Abend des zweiten Feiertages bei einem Brand in einer Fabrikhalle im Industriegebiet von Borsdorf im Einsatz. Gegen 21.30 Uhr hatte - wie am Samstag kurz berichtet - eine Explosion oder eine Verpuffung die Menschen im angrenzenden Wohngebiet am Rand von Borsdorf aufgeschreckt, die in der etwa 2000 Quadratmeter großen Halle einen hellen Feuerschein sahen und Alarm schlugen.

Nidda (tr). Über 90 Feuerwehrleute aus Nidda, Borsdorf, Harb, Bad Salzhausen und Geiß-Nidda waren am späten Abend des zweiten Feiertages bei einem Brand in einer Fabrikhalle im Industriegebiet von Borsdorf im Einsatz. Gegen 21.30 Uhr hatte - wie am Samstag kurz berichtet - eine Explosion oder eine Verpuffung die Menschen im angrenzenden Wohngebiet am Rand von Borsdorf aufgeschreckt, die in der etwa 2000 Quadratmeter großen Halle einen hellen Feuerschein sahen und Alarm schlugen.

Unter dem Einsatz von schwerem Atemschutz drangen die ersten Feuerwehrleute in das Gebäude ein und stellten fest, dass ein Trocknungsofen in Flammen stand. Da dieser mit Gas beheizt wird, drehten sie die Zuleitung ab. In dem acht mal drei auf drei Meter großen Industrieofen seien, so hieß es, auf mehreren Paletten gestapelte Holzscheite in Brand geraten. Die Firma, die darin ansonsten beschichtetes Metall und Stahl trocknet, hatte für das Trocknen von Holz einen Lohnauftrag angenommen.

Zum Zeitpunkt des Brandes, so Werksleiter Andre Eiser, hatten sich keine Mitarbeiter in der Halle befunden. Die Feuerwehrleute konnten ein Ausbreiten des Feuers verhindern, schließlich die hintere Tür, die sich verklemmt hatte, öffnen und die noch brennenden Paletten mit einem Gabelstapler herausziehen und ablöschen.

Im Einsatz waren zudem Feuerwehrleute aus Friedberg mit dem Messgerätewagen, aus Bad Nauheim mit dem Atemschutzcontainer und aus Echzell mit dem Einsatzleitwagen. Die Einsatzleitung oblag Niddas Stadtbrandinspektor Matthias Holland und Kreisbrandinspektor Ortwin Hartmann. Ebenfalls vor Ort waren der Kreisbrandschutzdezernent Ottmar Lich und Niddas Bürgermeisterin Lucia Puttrich.

Laut Feuerwehr-Kreispressesprecher Robert Winkler war der Einsatz nach drei Stunden beendet.

Die Polizei bezifferte den Brandschaden mit "mindestens 100 000 Euro". Genau werde man dies erst sagen können, wenn am heutigen Montag die Brandermittler der Friedberger Kriminalpolizei ihre Arbeit aufgenommen und ausgewertet haben.

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