Erneut Unwetterschäden

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OffenbachHanau/Herborn- Gewitter und Starkregen haben den Feuerwehren in Hessen erneut zahlreiche Einsätze beschert. Besonders betroffen waren in der Nacht und am Montagmorgen Teile Mittelhessens und des östlichen Rhein-Main-Gebiets.

Im Lahn-Dill-Kreis blieb ein Auto in einer überfluteten Unterführung stecken. Der Fahrer habe sich aber selbst befreien können, berichtete die Polizei in Gießen. Auch auf der Autobahn 45 hätten die großen Wassermassen den Verkehr behindert. Das Unwetter habe Äste herabgerissen und Bäume umstürzen lassen, sagte ein Sprecher. In Herborn schlug ein Blitz in das Dach eines Einfamilienhauses ein. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Außerdem habe ein Stromausfall bei der Polizei in Dillenburg und Herborn zu einem kurzzeitigen Ausfall des Funks geführt. Nicht zuletzt drückten die Regenmengen auf zahlreichen Straßen Gullydeckel nach oben, unter anderem auch in Dillenburg.

Wie die Feuerwehr in Hanau mitteilte, musste sie im Stadtgebiet fast 100-mal ausrücken, vor allem wegen Wasser in Gebäuden. Ein Feuerwehrmann verletzte sich nach Angaben eines Sprechers bei einem Einsatz. Im Klinikum Hanau sei der Keller vollgelaufen, sodass mehrere Medizingeräte und Aufzüge für einige Zeit außer Betrieb gewesen seien. Nach Angaben einer Sprecherin des Klinikums waren keine Patienten betroffen und es sei kein größerer Schaden entstanden.

In Hessen kann es heute zu weiteren Gewittern kommen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, beginnt der Tag teils heiter. Im Tagesverlauf bringen zunehmende Quellwolken Schauer und Gewitter mit sich. Es soll aber nur noch ganz vereinzelt zu Starkregen kommen. dpa

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