Ermittlungen bleiben in Hessen

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Wiesbaden- Der Generalbundesanwalt wird trotz neuer rechtsextremer Droh-E-Mails mit der Unterschrift "NSU 2.0" nicht die federführenden Ermittlungen übernehmen. Bisher hätten die Ermittlungen in den Ländern "keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für Sachverhalte ergeben, auf deren Grundlage die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernehmen und die Strafverfolgung in eigener Zuständigkeit durchführen dürfte", teilte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Montag mit.

Die ehemalige Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth hat nach eigenen Angaben in der Nacht zu Montag ebenfalls ei- ne Droh-E-Mail erhalten. Die E-Mail habe eine Morddrohung gegen sie enthalten, sagte Ditfurth. Die E-Mail enthalte "explizit antisemitische" Inhalte. Sie werde Anzeige erstatten, sagte Ditfurth - auch aus Solidarität mit den anderen bedrohten Politikerinnen und betroffenen Frauen. dpa

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