NSU 2.0

Ermittler gehen von 99 Fällen aus

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Wiesbaden- In der Affäre um rechtsextreme "NSU 2.0"-Drohschreiben unter anderem an Politikerinnen gehen hessische Ermittler inzwischen von 99 Fällen aus. Davon werden 17 Schreiben Trittbrettfahrern zugeordnet, wie Innenminister Peter Beuth (CDU) gestern im Innenausschuss des Landtags erklärte. Die Drohschreiben richteten sich an 28 Menschen und Institutionen in acht Bundesländern.

Acht Betroffene wohnen nach den Worten von Beuth in Hessen, drei von ihnen werden demnach durch das Gefährdungsmanagement des Landeskriminalamts individuell betreut. Bei den fünf weiteren Bedrohten handele es sich um Mitglieder von hessischen Justiz- und Sicherheitsbehörden.

Die Schreiben seien fast immer von einer gleichlautenden Absenderadresse verschickt worden, erläuterte Beuth. Überwiegend sei der Versand per E-Mail geschehen, aber auch per Fax, in zehn Fällen per SMS sowie über InternetKontaktformulare. dpa

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