Erleichterungen bei Wohnungssuche

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Frankfurt- Die Stadt Frankfurt will Menschen mit mittleren Einkommen einen einfacheren Zugang zu bezahlbaren Wohnungen ermöglichen. Das Programm "Frankfurt Fairmieten" biete in zahlreichen Stadtteilen entsprechenden Wohnraum für Arbeitnehmer, die keinen Anspruch auf Sozialwohnungen haben, erklärte Planungsdezernent Mike Josef (SPD) am Dienstag in Frankfurt. Die Mieten werden demnach je nach Einkommen und Haushaltsgröße individuell berechnet und liegen bei etwa 8,50 bis 10,50 Euro pro Quadratmeter.

Wie läuft das Prozedere konkret ab? Interessierte können auf dem Internet-Portal www.frankfurt-fairmieten.de überprüfen, ob sie förderungsberechtigt sind, und sich dann beim Amt für Wohnungswesen einen Schein ausstellen lassen. "Mit diesem können sie dann bei Wohnungsbaugesellschaften ihre Berechtigung für eine geförderte Wohnung belegen", sagte Josef. Auf dem Portal werde zudem über verfügbare Angebote informiert. "Wir bringen Menschen mit mittleren Einkommen und bezahlbare Wohnungen künftig passgenau zusammen."

Hemmungen, aufs Amt zu gehen

Etwa 1000 solcher Wohnungen seien bereits vermietet, im laufenden Jahr würden etwa weitere 500 hinzukommen. Die Obergrenze für eine Berechtigung bezifferte das Dezernat bei Single-Haushalten mit einem Brutto-Jahresgehalt von etwa 49 000 Euro.

Häufig wüssten Menschen mit einem mittleren Einkommen nicht, dass sie förderungsberechtigt sind, sagte Josef. Zudem hätten einige Hemmungen, aufs Amt zu gehen und Hilfe zu beantragen. Über das Portal sei das jetzt unkompliziert möglich. dpa

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