Enttäuschende Saison

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Willingen/Gersfeld/Offenbach- Eine weitgehend enttäuschende Wintersportsaison neigt sich in Hessens Skigebieten dem Ende entgegen. Zwar kann in den nächsten Tagen oberhalb von 600 Metern noch Schnee fallen, wie der Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach mitteilte. "Aber das sind nicht die großen Mengen", sagte ein DWD-Sprecher. Allein auf Naturschnee könne kein Wintersport mehr stattfinden. Da müssten die Skigebiete schon mit Kunstschnee nachhelfen. Doch auch dafür müssen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen.

Auf der Wasserkuppe wurden bislang 39 Lifttage gezählt. In der Vorsaison waren es 72, wie Florian Heitmann, Betriebsleiter beim Skiliftbetreiber Wiegand sagte. "Es war eine durchwachsene Saison. Sie hätte besser sein können und uns mehr Einnahmen bringen können. Aber wir haben das Beste daraus gemacht. Auf der anderen Seiten hatten wir auch schon noch schlechtere Winter."

Ganz abgeschlossen mit dem Wintersport auf Hessens höchstem Berg (950 Meter) hat der Skilift-Betreiber Wiegand aber dennoch nicht. So soll am Wochenende noch mal ein Übungshang, der sogenannte Zauberteppich, in Betrieb genommen werden.

In Willingen ist derzeit ebenfalls gar kein Winterbetrieb möglich. Am Wochenende wurden die Skilifte vorerst geschlossen. Ob sie noch mal angestellt werden und die Pisten präpariert werden können, hängt von der Menge neuer Niederschläge ab. Bislang sei es mit 41 Lifttagen eine "unterdurchschnittliche Saison" gewesen, wie Jörg Wilke, Sprecher des Willinger Skigebiets sagte. In der Vorsaison (2018/2019) waren es 85 Lifttage. dpa/lhe

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