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Fußball

Eintracht-Fans offenbar in Rom angegriffen und verletzt

Rund 10.000 Fans von Eintracht Frankfurt werden an diesem Donnerstag in Rom erwartet. Die Euroleague-Partie bei Lazio steht an. In der Nacht zum Donnerstag wurden Anhänger offenbar angegriffen.

Eintracht Frankfurt kann ohne Erfolgsdruck in das letzte Gruppenspiel der Europa League am Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN) bei Lazio Rom gehen. Nach zuvor fünf Siegen ist der Fußball-Bundesligist bereits für die Runde der letzten 32 Mannschaften qualifiziert und nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen.

Und trotzdem: Insgesamt werden rund 10.000 Fans aus Frankfurt zur Partie in Rom erwartet, darunter 400 die der Ultra-Szene zugerechnet werden. Der Vorstand der Eintracht, Axel Hellmann, hat schon mal vorsorglich gewarnt und gemahnt. „Rom ist ein gefährliches Pflaster“, sagte er, die Eintracht-Fans sollten sich in der Stadt nicht mit Schals, Trikots und ähnlichem zu erkennen geben. In der Nacht zum Donnerstag blieben laut Angaben der Eintracht-Delegation befürchtete Krawalle zwischen den Fans beider Vereine aus.

Medien wie die Frankfurter Neue Presse und Extratipp berichten jedoch von einem Angriff auf Eintracht-Fans bereits 24 Stunden zuvor: Demnach sei eine kleine Gruppe aus Hessen in Rom unterwegs gewesen, als sie von rund 20 Lazio-Fans attackiert wurden. Zwei Frankfurter wurden dabei verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Sie sollen inzwischen nach Hause geflogen sein. 

Laut unbestätigten Informationen soll sich der Vorfall in einer Kneipe abgespielt haben. Demnach waren die Frankfurter neutral gekleidet.

Mit Blick auf das Spiel muss Eintracht Frankfurt auf Jonathan de Guzman verzichten: "Johnny ist zuhause geblieben, er hat muskuläre Probleme. Es ist eine Vorsichtsmaßnahme, auch mit Blick auf Sonntag", erklärte Trainer Adi Hütter in der Pressekonferenz vor der Europaleague-Partie in Rom.

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