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Eurofighter-Jets der deutschen Luftwaffe

Knall

Was es mit dem Einsatz der Überschallflugzeuge über Mittelhessen und der Wetterau auf sich hat

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Laute Knalle haben am Donnerstagmorgen große Teile Mittelhessens und der Wetterau aufgeschreckt. Abfangjäger der Bundeswehr waren im Einsatz. Inzwischen sind die Hintergründe bekannt.

Erneut haben am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr zwei Überschallflugzeuge die Region aufgeschreckt. Auch bei dieser Zeitung gingen Nachfragen ein. Nach Informationen der Polizei und der Deutschen Flugsicherung handelte es sich um mindestens ein Überschallflugzeug. Der Einsatz über dem Taunus war bis nach Würzburg zu hören.

Hintergrund: Der Funkkontakt zu einem rumänischen Flugzeug, einer Zivilmaschine, die von Bukarest nach Brüssel unterwegs war, war abgebrochen. Abfangjäger waren aufgestiegen. Inzwischen ist besagtes Flugzeug bereits auf dem Landeanflug in Brüssel.

Warum aber müssen Abfangjäger mit Überschallgeschwindigkeit fliegen? "Da Passagiermaschinen normalerweise mit Geschwindigkeiten von 850 bis 900 Stundenkilometern fliegen, müssen wir schon über 1000 km/h fliegen, also Überschall, um sie im deutschen Luftraum noch einzuholen", erklärte kürzlich ein Kampfjetpilot dieser Zeitung.

Bereits vor wenigen Tagen gab es einen ähnlichen Vorfall. Der Hintergrund damals war ein ähnlicher: Laut der Polizei Unterfranken waren die Abfangjäger gestartet, nachdem ein Verkehrsflugzeug über Funk nicht mehr erreichbar war. "Hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst", so die Polizei via Twitter.

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