Einfach so

  • Susanne Riess
    vonSusanne Riess
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Man hört ja so oft, dass es kein Miteinander mehr gibt. Menschen, die offen auf andere zugehen, werden in unserer Gesellschaft immer seltener. Dabei ist es so einfach, Fremden mal ein Lächeln zu schenken oder ein Kompliment zu machen. Warum nicht mal jemandem sagen, dass er gut aussieht? Oder der Nachbarin einfach mal so die Einkaufstasche die Treppe hinauftragen? Nachhaltig beeindruckt hat mich ein Erlebnis vom Wochenende. Wir waren mit den Fahrrädern unterwegs. Plötzlich rief uns eine Fremde aus ihrem Garten zu: "Hallo! Möchten Sie Kirschen?" Wir hielten an. Die Frau und ihr Ehemann waren beim Kirschenpflücken. Es war ein riesiger Baum, der Unmengen an Früchten trug. Ich überlegte kurz. Warum eigentlich nicht? So einer netten Einladung konnte man schließlich nicht widerstehen. Wir gesellten uns zu den Fremden, kamen schnell ins Gespräch und pflückten so viele Kirschen, wie in meine Fahrradtasche passten. Tags drauf verarbeitete ich das leckere Obst zu Marmelade. Eines ist schon jetzt sicher: Wann immer ich eines der zwölf Gläser aus dem Keller holen werde, werde ich mich mit einem Lächeln an diese nette Geschichte erinnern. Einfach so.

Man hört ja so oft, dass es kein Miteinander mehr gibt. Menschen, die offen auf andere zugehen, werden in unserer Gesellschaft immer seltener. Dabei ist es so einfach, Fremden mal ein Lächeln zu schenken oder ein Kompliment zu machen. Warum nicht mal jemandem sagen, dass er gut aussieht? Oder der Nachbarin einfach mal so die Einkaufstasche die Treppe hinauftragen? Nachhaltig beeindruckt hat mich ein Erlebnis vom Wochenende. Wir waren mit den Fahrrädern unterwegs. Plötzlich rief uns eine Fremde aus ihrem Garten zu: "Hallo! Möchten Sie Kirschen?" Wir hielten an. Die Frau und ihr Ehemann waren beim Kirschenpflücken. Es war ein riesiger Baum, der Unmengen an Früchten trug. Ich überlegte kurz. Warum eigentlich nicht? So einer netten Einladung konnte man schließlich nicht widerstehen. Wir gesellten uns zu den Fremden, kamen schnell ins Gespräch und pflückten so viele Kirschen, wie in meine Fahrradtasche passten. Tags drauf verarbeitete ich das leckere Obst zu Marmelade. Eines ist schon jetzt sicher: Wann immer ich eines der zwölf Gläser aus dem Keller holen werde, werde ich mich mit einem Lächeln an diese nette Geschichte erinnern. Einfach so.

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