Wiedersehen mit Hessen-Atlantis: Überreste der Grundmauern von der Dorfstelle Berich sind am Ufer des Edersees zu sehen. Der Wasserstand des nordhessischen Tourismusmagneten ist unter die 50-Prozent-Marke gesunken. FOTO: DPA
+
Wiedersehen mit Hessen-Atlantis: Überreste der Grundmauern von der Dorfstelle Berich sind am Ufer des Edersees zu sehen. Der Wasserstand des nordhessischen Tourismusmagneten ist unter die 50-Prozent-Marke gesunken. FOTO: DPA

Im Edersee wird das Wasser knapp

  • vonDPA
    schließen

Edertal- Der für den Tourismus wichtige Wasserstand des nordhessischen Edersees ist früher als im Vorjahr unter die 50-Prozent-Marke gesunken. Zuletzt waren weniger als 100 Millionen Kubikmeter in dem Stausee. Im Vorjahr waren es nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Hann. Münden um diese Zeit 132 Millionen gewesen. Ursache sei das trockene Frühjahr, erklärte ein Sprecher. Die ersten Reste verlassener Siedlungen auf dem Seegrund, das sogenannte "Edersee-Atlantis", sind schon aufgetaucht.

Um den Wasserstand wird seit Jahrzehnten gerungen. Denn der Stausee soll die Schifffahrt in der Weser sichern. Ist im Fluss zu wenig Wasser, wird es im Edersee abgelassen. Doch für die Tourismusregion im Landkreis Waldeck-Frankenberg ist das ein Problem. Denn mit weniger Wasser schwinden die Wassersportmöglichkeiten an dem beliebten See. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare