Druck erhöht

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Wiesbaden (dpa/lhe). Im Tarifstreit des öffentlichen Diensts machen die Gewerkschaften Druck für einen zügigen Abschluss in der zweiten Verhandlungsrunde. Das Ergebnis der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) sei nicht die Grundlage für die Gespräche in Dietzenbach, sagte der Verhandlungsführer des Beamtenbundes dbb, Willi Russ, gestern auf einer Kundgebung mit mehreren Hundert Teilnehmern in Wiesbaden. Es gelte die Kernforderung mit sechs Prozent mehr Geld für die rund 45 000 Landesbeschäftigten.

Wiesbaden (dpa/lhe). Im Tarifstreit des öffentlichen Diensts machen die Gewerkschaften Druck für einen zügigen Abschluss in der zweiten Verhandlungsrunde. Das Ergebnis der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) sei nicht die Grundlage für die Gespräche in Dietzenbach, sagte der Verhandlungsführer des Beamtenbundes dbb, Willi Russ, gestern auf einer Kundgebung mit mehreren Hundert Teilnehmern in Wiesbaden. Es gelte die Kernforderung mit sechs Prozent mehr Geld für die rund 45 000 Landesbeschäftigten.

Die Demonstranten waren mit Transparenten, Trillerpfeifen und Luftballons vor die hessisches Staatskanzlei gezogen. Vertreten waren neben dem Beamtenbund auch Mitglieder der Steuer- und der Polizeigewerkschaft. Die Polizei sprach von mehr als 800 Teilnehmern. Unter ihnen waren auch Landtagsabgeordnete von SPD und Linken.

TdL und Gewerkschaften haben sich bereits auf insgesamt 4,35 Prozent mehr Geld innerhalb von zwei Jahren für die Landesangestellten im öffentlichen Dienst geeinigt. Hessen ist 2004 aus der TdL ausgetreten und verhandelt seitdem in Eigenregie. Die zweite Verhandlungsrunde in Hessen ist für heute und morgen im südhessischen Dietzenbach geplant.

Innenminister Beuth hat als Verhandlungsführer des Landes bislang noch kein Angebot vorgelegt. Die Forderung der Gewerkschaften sowie die Übertragung des Ergebnisses auf die Beamten lehnt er ab. Verdi-Bezirksleiter Hessen Jürgen Bothner nannte den hessischen Sonderweg überholt.

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