Drogenbeauftragte besucht "Eastside"

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Frankfurt- Die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) hat sich am Donnerstag in Frankfurt über die Herausforderungen für die Mitarbeiter der Drogenhilfeeinrichtungen während der Corona-Krise informiert. Sie besuchte das "Eastside", eine in einem ehemaligen Fabrikgebäude untergebrachte Einrichtung der Integrativen Drogenhilfe, die nach eigenen Angaben größte niedrigschwellige Drogenhilfeeinrichtung Europas. Der Verein sei Träger von acht niedrigschwelligen Drogenhilfeeinrichtungen, erläuterte Leiterin Gabi Becker. Mit 180 Mitarbeitern würden im Jahr etwa 5500 Menschen betreut. Besonders interessierte sich Ludwig für die Beratungsangebote für betroffene Eltern und deren Kinder. Dies sei wichtig, sagte sie mit Blick auf das höhere Risiko dieser Kinder, selbst süchtig zu werden.

Im "Eastside" war vor mehr als 25 Jahren ein sogenannter Konsum- oder Druckraum eröffnet worden, in dem Abhängige saubere Spritzen und medizinische Hilfe erhalten. dpa

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