Doch noch Strafprozess um Firma Woolrec

  • vonDPA
    schließen

Braunfels (dpa/lhe). Fünf Jahre nach Schließung der umstrittenen Mineralfaserfirma Woolrec in Braunfels wird zwei früheren Beteiligten der Prozess gemacht. Das Oberlandesgericht Frankfurt entschied nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks (HR) bereits im Frühjahr, die Anklage gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Firma und einen Gutachter zuzulassen. Damit hatte eine Beschwerde der Staatsanwaltschaft Erfolg. Das Landgericht Gießen hatte zuvor die Anklage abgelehnt. Ein genauer Termin für den Prozessbeginn stehe noch nicht fest, sagte der Sprecher des Landgerichts Gießen, Patrick Liesching, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Braunfels (dpa/lhe). Fünf Jahre nach Schließung der umstrittenen Mineralfaserfirma Woolrec in Braunfels wird zwei früheren Beteiligten der Prozess gemacht. Das Oberlandesgericht Frankfurt entschied nach einem Bericht des Hessischen Rundfunks (HR) bereits im Frühjahr, die Anklage gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Firma und einen Gutachter zuzulassen. Damit hatte eine Beschwerde der Staatsanwaltschaft Erfolg. Das Landgericht Gießen hatte zuvor die Anklage abgelehnt. Ein genauer Termin für den Prozessbeginn stehe noch nicht fest, sagte der Sprecher des Landgerichts Gießen, Patrick Liesching, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Firma Woolrec mit Sitz in Braunfels (Lahn-Dill-Kreis) war nach langem Streit um eine mögliche Schadstoffbelastung 2012 geschlossen worden. Das Unternehmen hatte Abfälle gefährlicher künstlicher Fasern verarbeitet. Den beiden Männern wird unerlaubter Umgang mit Abfällen vorgeworfen. Dem HR zufolge geht es um mehr als 50 Fälle.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare