Geldautomaten

Deutlich weniger Datenklau

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Die Investitionen von Banken und Sparkassen in moderne Technik zahlen sich aus: Datendiebe haben an Geldautomaten seltener Erfolg. Doch noch immer entsteht erheblicher Schaden.

Datendiebe haben 2018 deutlich seltener Geldautomaten in Hessen manipuliert als ein Jahr zuvor. Nach den nun vorliegenden Zahlen für das Gesamtjahr gab es im Land 19 Fälle.

Damit liegt Hessen in der Auswertung von Euro Kartensysteme zwar bundesweit auf Platz drei hinter Berlin (343 manipulierte Automaten) und Nordrhein-Westfalen (48). Ein Jahr zuvor hatte es in Hessen allerdings noch 32 solcher "Skimming"-Attacken gegeben.

Im Jahr 2018: Über 400 "Skimming"-Attacken

Einzelne Geräte können mehrfach in der Statistik der Frankfurter Einrichtung auftauchen, wenn sie wiederholt manipuliert wurden. Beim "Skimming" versuchen Kriminelle, Kartendaten und Geheimnummer (PIN) von Bankkunden auszuspähen, damit dann Kartendubletten herzustellen und anschließend – meist im Ausland – Geld abzuheben oder einzukaufen.

Bundesweit zählte die Branche nach Angaben von Euro Kartensysteme im vergangenen Jahr 449 "Skimming"-Attacken auf Geldautomaten nach 499 im Jahr 2017. Der Bruttoschaden durch derartigen Datenklau sank binnen Jahresfrist von 2,2 Millionen Euro auf das Rekordtief von 1,44 Millionen Euro. Foto: dpa

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