Daten-Skandal

Daten-Skandal: Verdächtiger aus Homberg/Ohm laut "Spiegel" mit rechtsextremen Äußerungen

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Ein 20-Jähriger aus Homberg/Ohm soll Daten von Politikern und Prominenten im Internet veröffentlicht haben. Nun berichtet der "Spiegel" über frühere Ermittlungen gegen den Schüler.

Am Sonntag erfolgte die Festnahme. Über Wochen waren Daten von Politikern und Prominenten im Internet veröffentlicht worden. Nun ist klar: Ein 20-Jähriger soll für den Daten-Leak verantwortlich sein. Der 20-Jährige aus dem Vogelsberg hat bereits gestanden (Lesen Sie hier mehr).

Laut "Spiegel" stand der Schüler aber schon früher bei den Ermittlern auf dem Zettel: Demnach hatte die Staatsanwaltschaft Gießen in den vergangenen Jahren schon drei Ermittlungsverfahren gegen den jungen Mann aus Homberg/Ohm eingeleitet. Dabei soll es auch um den Verdacht des Ausspähens von Daten und der Fälschung beweiserheblicher Daten gegangen sein.

Zudem ist von rechtsextremen und islamfeindlichen Äußerungen die Rede, die laut "Spiegel" dem 20-Jährigen zugeordnet werden können. Unter einem Pseudonym, das dem Schüler zugeordnet werden könne, soll er Aussagen wie wie "so leute jetzt wisst ihr wieso die NSDAP wiederkommen wird" oder "islam ist dreck (: wir leben nicht im 6. Jahrhundert" im Internet getätigt haben.

In ersten Aussagen hatte der Schüler aus Homberg/Ohm bereits als Motivation für das Veröffentlichen der Daten von Politikern und Prominenten angegeben, dass er sich über Äußerungen der entsprechenden Personen (Lesen Sie hier mehr) geärgert habe. Nicht betroffen vom Daten-Leak war die AfD.

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