Cyber-Attacken

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Wiesbaden (dpa/lhe). Das Interesse hessischer Kommunen an mehr Cyber-Sicherheit ist nach Einschätzung des Innenministeriums groß. Inzwischen seien rund 150 Städte und Gemeinden einer Initiative des Landes beigetreten, mit deren Hilfe Computersysteme besser gegen Hackerangriffe und Datendiebe geschützt werden sollen. "Der Beratungs- und Abstimmungsbedarf in diesem Themenfeld ist gleichbleibend hoch", erklärte das Ministerium auf Anfrage.

Wiesbaden (dpa/lhe). Das Interesse hessischer Kommunen an mehr Cyber-Sicherheit ist nach Einschätzung des Innenministeriums groß. Inzwischen seien rund 150 Städte und Gemeinden einer Initiative des Landes beigetreten, mit deren Hilfe Computersysteme besser gegen Hackerangriffe und Datendiebe geschützt werden sollen. "Der Beratungs- und Abstimmungsbedarf in diesem Themenfeld ist gleichbleibend hoch", erklärte das Ministerium auf Anfrage.

Seit Start der Initiative vor einem Jahr wurden alle Kommunen in Hessen bis zu einer Einwohnerzahl von 30 000 – das sind rund 400 – darüber informiert, wie sie ihr IT-Sicherheitsmanagement verbessern können. Das Projekt ist mit 2,5 Millionen Euro ausgestattet und auf drei Jahre ausgelegt. "Aufgrund des Erfolgs dieses Programms wird derzeit im Innenministerium geprüft, ob das Programm auf größere Städte und Landkreise ausgedehnt werden sollte", erklärte ein Sprecher.

Die Kommunen erhalten zunächst eine kostenfreie Beratung für eine Analyse ihrer Computersysteme. Anschließend unterbreiten Fachleute einen Vorschlag, was für mehr Datensicherheit getan werden sollte.

Die genaue Zahl von Cyber-Attacken gegen kommunale Verwaltungen wird noch nicht erfasst. Das Rechenzentrum ekom21 wehre monatlich allein mehrere Tausend Angriffe ab.

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