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Corona im Lahn-Dill-Kreis: Die Fallzahlen vom Wochenende rund um Wetzlar  

  • vonSebastian Richter
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Wie ist die Corona-Lage in Wetzlar, Aßlar & Co.? Der Lahn-Dill-Kreis meldet Dutzende Neuinfektionen, verzichtet aber auf eine genaue Aufschlüsselung. Der News-Ticker.

  • Im Lahn-Dill-Kreis gelten 731 Corona-Fälle momentan als aktiv.
  • Die mit Abstand meisten Infektionen verzeichnet die Kreisstadt Wetzlar.
  • Die 7-Tage-Inzidenz ist immer noch besorgniserregend hoch.

Update vom 16.11.2020, 07.54 Uhr: Nur fünf Neuinfektionen hat das Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises für den gestrigen Sonntag (15.11.2020) gemeldet. Seit dem 27. Februar bis jetzt wurden somit 2.170 Corona-Infektionen bestätigt. Die Zahl der aktiven Fälle sank kaum merklich auf 731, die der Kontaktpersonen stieg leicht auf 859. Die 7-Tage-Inzidenz für den Lahn-Dill-Kreis beträgt 122. Weitere Covid-19-Patienten in den Kliniken im Großraum Wetzlar kamen nicht hinzu.

Update vom 15.11.2020, 11.37 Uhr: Am gestrigen Samstag hat der Lahn-Dill-Kreis 86 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Seit Frühjahr gab es somit 2165 bestätigte Corona-Infektionen. Als aktiv gelten derzeit 737 Fälle, das Gesundheitsamt betreut außerdem 843 Kontaktpersonen. Der 7-Tage-Inzidenz nahm zu und liegt nun bei 133. Im Krankenhaus befinden sich zehn Covid-19-Patienten, vier von ihnen sind auf der Intensivstation. Seit Wochenanfang sind fünf Infizierte gestorben, die Zahl der Todesfälle beträgt aktuell 30. Der Lahn-Dill-Kreis veröffentlichte am Samstag ausnahmsweise keine Karte, die die Verteilung der Fälle auf Wetzlar, Aßlar & Co. zeigt.

Corona in Wetzlar: Lahn-Dill-Kreis meldet Fallzahlen – Über 1600 Virus-Betroffene

Update vom 13.11.2020, 15:40 Uhr: Derzeit gibt es 672 aktive Corona-Fälle im Lahn-Dill-Kreis, das sind 43 mehr als gestern. Das Gesundheitsamt betreut außerdem 1.057 Kontaktpersonen. Insgesamt sind also mehr als 1600 Menschen direkt vom Virus oder den Schutzmaßnahmen betroffen. Über seine Homepage gibt der Kreis an, dass die 7-Tage-Inzidenz auf 120,34 gesunken ist. Seit gestern gab es 58 Neuinfektionen, seit Frühjahr wurden 2079 Corona-Fälle erfasst.

Am stärksten betroffen ist nach wie vor die Kreisstadt Wetzlar, die Zahl der Infizierten steigt von 216 am Vortag um 15 Personen auf 231. Das Klinikum Wetzlar meldet elf Patienten mit Covid-19, fünf davon liegen auf der Intensivstation. Die genaue Verteilung der 672 aktiven Fälle auf alle Kommunen finden sie hier:

Im Hot-Spot des Lahn-Dill-Kreises, Wetzlar, kommen 15 Infizierte dazu.

Insgesamt sind seit Ausbruch der Corona-Pandemie 30 Menschen im Lahn-Dill-Kreis verstorben. 26 der Verstorbenen wurden positiv auf das Virus getestet, die übrigen vier starben ohne bestätigten Test aber mit klinisch-epidemiologischer Diagnose.

Corona im Landkreis Lahn-Dill: Inzidenz geht leicht zurück, Zahl der Infizierten steigt

Update vom 12.11.2020, 19:15 Uhr: Die 7-Tage-Inzidenz ging im Lahn-Dill-Kreis wieder leicht zurück. In der letzten Woche haben sich 136,52 Personen pro 100.000 Einwohnern mit dem Coronavirus infiziert. Das hat der Kreis im täglichen Update bekannt gegeben. Die Zahl der aktiven Fälle, die momentan vom Gesundheitsamt betreut werden, ist dagegen gestiegen: 629 aktive Corona-Fälle gibt es aktuell im Landkreis, 36 mehr als am Vortag. Im Klinikum Wetzlar liegen zwölf Covid-Patienten, sechs davon auf der Intensivstation.

Unverändert bleibt Wetzlar das Zentrum der Corona-Fälle im Landkreis Lahn-Dill. Dort zählt das Gesundheitsamt 216 aktuell Infizierte, also 16 mehr als am Vortag.

Corona im Landkreis Lahn-Dill: Wetzlar bleibt Hot-Spot der Region

Update vom 11.11.2020, 14:50 Uhr: Im Lahn-Dill-Kreis haben die aktiven Corona-Fälle wieder leicht zugenommen. 593 aktive Infektionen zählte der Kreis am heutigen Mittwoch. Die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle stieg um 47 Neuinfektionen auf 1965. Im Klinikum Wetzlar befinden sich momentan elf Covid-Patienten, zwei weniger als noch am Vortag. Davon mussten sich acht in intensivmedizinische Behandlung begeben. Die 7-Tage-Inzidenz ging leicht zurück, inzwischen liegt sie bei 144,41.

Corona im Lahn-Dill-Kreis: Wetzlar ist Hotspot - Doch hohe Zahlen auch in anderen Kommunen

Die meisten Fälle gibt es weiterhin in mit deutlichem Abstand in Wetzlar und der direkten Umgebung. 200 aktive Fälle werden in der Kreisstadt gezählt, fünf mehr als am Vortag.

Erstmeldung vom 10.11.2020: Lahn-Dill-Kreis – Die Corona-Pandemie hält ganz Deutschland in Atem. Auch der Lahn-Dill-Kreis steht weiter durch steigende Neuinfektionen unter Druck. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr wurde bei 1.918 Personen eine Corona-Infektion bestätigt, 1308 der Infizierten gelten als genesen. Das bedeutet aber auch, dass fast ein Drittel der Infektionen momentan als aktiv gelten. 585 Corona-Fälle (Stand: 10.11.2020, 07:30 Uhr) werden aktiv vom Gesundheitsamt im Lahn-Dill-Kreis betreut, dazu kommen 1.076 Personen, die Kontakt zu einem Infizierten hatten. 25 Personen sind an einer Corona-Infektion verstorben, wie der Kreis auf seiner Website bestätigt.

Corona im Lahn-Dill-Kreis: In Wetzlar gibt es die meisten aktiven Fälle

Vor allem Wetzlar bereitet dem Gesundheitsamt Sorge: Momentan entfallen 195 Infektionen auf die Kreisstadt. Auch die Region um die Stadt ist betroffen, so weisen die direkt angrenzenden Kommunen Solms (41) und Aßlar (47) besonders viele Neuinfektionen auf. Auch Dillenburg hat mit vielen Neuinfektionen zu kämpfen: Hier meldete das Gesundheitsamt Lahn-Dill 45 aktive Fälle.

Corona im Lahn-Dill-Kreis: Inzidenz leicht rückläufig – Vorsicht bleibt geboten

Es gibt aber auch – einige wenige – gute Nachrichten. Die 7-Tage-Inzidenz, die abbildet, wie viele Menschen sich pro 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche infiziert haben, ist leicht zurückgegangen. Vor einer Woche lag dieser Wert noch bei 157,43 und ist inzwischen geringfügig auf 148,36 gefallen. Angesichts der explodierenden Zahl der Neuinfektionen vor einem Monat lässt das zumindest wieder hoffen. Vorsicht bleibt dennoch geboten. Die Inzidenz des Lahn-Dill-Kreises befindet sich weiterhin deutlich über der Marke zur fünften und letzten Corona-Warnstufe Hessens, die ab einer Inzidenz von 75 gilt. Ähnlich ist die Entwicklung übrigens im benachbarten Kreis Gießen.

Rubriklistenbild: © Uncredited

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