Corona-Krise: Rhön-Klinikum macht Verlust

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Bad Neustadt- Der zum Objekt eines Übernahmekampfes gewordene Krankenhaus- betreiber Rhön-Klinikum schreibt in der Corona-Krise Verluste. Das Konzernergebnis fiel im ersten Quartal von 8,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf minus 4,4 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Bad Neustadt an der Saale mitteilte. Der Umsatz stieg um 2,6 Prozent auf 332,6 Millionen Euro.

Rhön-Klinikum habe wegen der Pflegeregulierung bereits einen spürbaren Ergebnisrückgang im ersten Quartal erwartet, hieß es. Hinzugekommen seien erste Folgen der Corona-Krise - so mussten lukrative Operationen verschoben werden. Das im SDAX notierte Unternehmen musste zudem hohe Belastungen für Beratungen im Rahmen des Übernahmeangebots des Hamburger Klinikbetreiber Asklepios verkraften.

Fürs laufende Geschäftsjahr rechnet Rhön-Klinikum mit Beratungskosten von sechs bis sieben Millionen Euro. Unter Vorbehalt der Auswirkungen der Corona-Pandemie hält Rhön-Klinikum am Ausblick fürs Gesamtjahr fest. dpa

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