Eine Krankenschwester hält mit einem Schutzhandschuh auf der Intensivstation des Krankenhauses "Mary Washington Hospital" die erste lokal verfügbare Impfdosis des Corona-Impfstoffs von Pfizer/Biontech.
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Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer: Für Hessen könnte die erste Lieferung deutlich kleiner ausfallen, als es zunächst gehofft worden war.

Erste Lieferung

Corona-Impfstoff: Offenbar nur wenige Dosen zum Start in Hessen

  • Florian Dörr
    vonFlorian Dörr
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Heute (21.12.2020) soll der große Tag werden: Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) will über die Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer entscheiden. Was bedeutet das für Hessen?

Alle rechnen mit einer positiven Entscheidung: Heute (21.12.2020) könnte der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer in der Europäischen Union eine Zulassung bekommen. Es ist die wichtige Voraussetzung dafür, dass in Deutschland wie geplant ab dem 27. Dezember gegen das Coronavirus geimpft werden kann.

Corona-Impfstoff in Hessen: Erste Lieferung wohl deutlich kleiner als erwartet

Doch was bedeutet das konkret für Hessen? Mit einer ersten Lieferung des Corona-Impfstoffs kann wohl Ende der laufenden Woche gerechnet werden. Allerdings dürfte diese kleiner ausfallen, als zunächst geplant war. Nach Angaben des Hessischen Rundfunks war zunächst die Rede von 40.000 Dosen. Nun sollen es aber weniger als 10.000 werden. Die genaue Zahl soll Wiesbaden am Montag erfahren.

Corona-Impfstoff: Erste Lieferung zu wenig für Impfzentren

Eine Auslieferung steht dann am Samstag auf dem Programm. Geimpft gegen das Coronavirus wird nach einem konkreten Plan, der zunächst Bewohner und Pflegekräfte aus Altenheimen sowie Krankenhauspersonal vorsieht. Beim Hessischen Rundfunk heißt es mit Blick auf die vergleichsweise kleine erste Lieferung des Corona-Impfstoffs für Hessen: Für eine Inbetriebnahme der Impfzentren seien die mutmaßlichen knapp 10.000 Dosen noch zu wenig.

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