Corona hat Hessens Lokale im Griff

Wiesbaden- Fehlende Gäste aus dem In- und Ausland sowie abgesagte Veranstaltungen: Die Corona-Pandemie hat die Umsätze im hessischen Gastgewerbe im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat teils um mehr als die Hälfte einbrechen lassen. Wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, sind die Caterer mit einem Minus von fast 60 Prozent besonders hart getroffen. Insgesamt reduzierten sich die preisbereinigten Umsätze im Gastgewerbe um 40 Prozent. Die Beherbergungsbetriebe hätten ein Minus von 49,8 Prozent verkraften müssen, in der Gastronomie habe der Umsatz um 34,8 Prozent unter dem Niveau von Juli 2019 gelegen. Die Beschäftigung im Gastgewerbe insgesamt ging um 17,5 Prozent zurück. Dabei sank die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 7,9 Prozent, die der Teilzeitbeschäftigten um 24,1 Prozent. "Seit Mai geht es aufwärts, aber Corona hat Hessens Gastgewerbe noch immer fest im Griff", sagte der Geschäftsführer des Industrie- und Handelskammertages, Robert Lippmann. dpa

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