Busfahrer verletzt und Nachbar getötet - Haft

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Frankfurt- Weil er zuerst einen Busfahrer mit einem Messer schwer verletzt und dann seinen Wohnungsnachbarn erstochen hat, ist ein 26-Jähriger am Donnerstag in Frankfurt zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Zusätzlich ordnete das Landgericht die anschließende Unterbringung des Deutschen in der Sicherungsverwahrung an. Von seiner "dissozialen Persönlichkeit" gehe eine hohe Allgemeingefährdung aus, hieß es zur Begründung. Rechtlich wertete die Schwurgerichtskammer die beiden Taten als gefährliche Körperverletzung und vollendeten Totschlag. Die Vorfälle hatten sich im Mai vergangenen Jahres in Bad Soden (Main-Taunus-Kreis) ereignet. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. dpa

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