Büdinger fahren jetzt wieder BÜD, Biedenkopfer mit BID

Friedberg/Marburg (no/bf). Was bislang fast 4000 Wetzlarern in Sachen LDK oder WZ recht ist, ist den Büdingern im Wetteraukreis und den Biedenkopfern im nördlichen Nachbarkreis MR nun billig: Seit Jahresbeginn dürfen sie wieder auf BÜD respektive BID umsteigen, ihre alten Kfz-Kennzeichen. Und auch das altbekannte WEL für Weilburg kehrt zurück auf die Straßen.

In der Stadtverwaltung Büdingen herrschte am Mittwoch in aller Früh Hochbetrieb. Bald saßen die Kunden mit ihren alten FB-Nummernschilder im Flur, weil drinnen kein Platz mehr war. Auch in der Schilderdruckerei um die Ecke bei Blandina Dadt brummte das Geschäft. Gegen 10 Uhr fuhr bereits das 16. Auto mit BÜD-Nummernschild vom Hof der Stadtverwaltung. Bei Geschäftsschluss am Nachmittag waren es laut vom Wetteraukreis 49 FB-Kennzeichen, die gegen BÜD ausgetauscht worden waren. Gegenüber dem FB-Regelfall kostet das 12,80 Euro mehr.

In Biedenkopf blieb am ersten werktag des Jahres der erwartete Ansturm in der Zulassungsstelle aus: Laut "Oberhessische Presse" wurden nur 41 der über 1000 vorbestellten BID-Kennzeichen abgeholt und montiert. Bemerkenswert dort: Das neue, alte Kennzeichen prangt auch am Dienstwagen von Bürgermeister Joachim Thiemig: BID-SB 1. Sein Argument: Es gehe nicht um Separation, sondern um den Selbstwert der Menschen im Altkreis.

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