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Ein Halsbandsittich sitzt auf einer Platane im Schlosspark von Wiesbaden-Biebrich.

Brutvorbereitung bei wilden Papageien

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Wiesbaden - Die Wiesbadener Halsbandsittiche bereiten sich mitten im Winter schon auf das Brüten vor. An den Bruthöhlen im Park des Biebricher Schlosses am Rheinufer gibt es derzeit bei Temperaturen um den Gefrierpunkt schon viel Geflatter und Geschrei. Je nach Witterung könnte es Mitte Februar losgehen, sagte der Experte Detlev Franz. Interesse an Bruthöhlen zeigten die Papageien schon seit zwei bis drei Monaten.

Keiner weiß, wie sie herkamen

Franz beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit den wild lebenden grünen Sittichen, die sich inzwischen auch in Städten rund um Wiesbaden niedergelassen haben. Wie sie in die Region gekommen sind, weiß heute niemand mehr genau. Die Vögel stammen ursprünglich aus Afrika und Asien und könnten womöglich aus der Gefangenschaft entwischt sein. Neben den Halsbandsittichen leben in Wiesbaden auch die etwas größeren Alexandersittiche.

Fast 3000 Sittiche in Wiesbaden

Laut einer aktuellen Zählung der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz gibt es rund 2380 Halsbandsittiche und 540 Große Alexandersittiche in Wiesbaden. dpa

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