Borgen statt kaufen

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In Maintal östlich von Frankfurt öffnet am heutigen Freitag der nach Betreiber-Angaben erste Leihladen in Hessen. In dem Geschäft im Stadtteil Dörnigheim können Besucher sich alle möglichen Gegenstände borgen. In den Regalen warten zum Beispiel Werkzeuge und Dinge für Haushalt, Garten und Freizeit auf Nutzer. Die Artikel sind auch online in einem Katalog einsehbar und können gegen einen Pfand vor Ort geliehen werden. Wer Mitglied in der Initiative werden will, muss einen halbwegs wertigen Gegenstand als Spende in die Sammlung einbringen oder zwei Euro Mitgliedsbeitrag pro Monat zahlen.

In Maintal östlich von Frankfurt öffnet am heutigen Freitag der nach Betreiber-Angaben erste Leihladen in Hessen. In dem Geschäft im Stadtteil Dörnigheim können Besucher sich alle möglichen Gegenstände borgen. In den Regalen warten zum Beispiel Werkzeuge und Dinge für Haushalt, Garten und Freizeit auf Nutzer. Die Artikel sind auch online in einem Katalog einsehbar und können gegen einen Pfand vor Ort geliehen werden. Wer Mitglied in der Initiative werden will, muss einen halbwegs wertigen Gegenstand als Spende in die Sammlung einbringen oder zwei Euro Mitgliedsbeitrag pro Monat zahlen.

Leihläden gibt es auch an anderen Orten in Deutschland. Das Konzept folgt der Sharing-Idee ("Carsharing", "Bikesharing", etc.), bei er es heißt: "teilen statt besitzen" und "tauschen statt kaufen".

Florian Grünert erklärt als einer der Mitbegründer des Leihladens: "Eine Bohrmaschine wird in einem normalen Haushalt innerhalb von vielen Jahren doch nur wenige Minuten benutzt." Da sei es sinnvoller, die Maschine der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, ehe sie daheim nur herumliege und verstaube. Der Gedanke der Nachhaltigkeit und des maßvollem Konsums mit Verstand solle angeregt werden. Gewinne möchten die ehrenamtlich tätigen Initiatoren des Leihladens nach eigener Aussage nicht einfahren.

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