Auch in der Region

Blühflächen für Wildtiere

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Wiesbaden- Nach dem Start eines hessischen Schutzprogramms 2018 speziell für Wildtierarten auf Äckern sind inzwischen acht von zehn geplanten Projekten umgesetzt worden. Das teilt das Umweltministerium mit. Große Verlierer der intensiven Landwirtschaft sind unter anderem Feldhamster und Rebhuhn.

Bei Feldflurprojekten etwa in der Wetterau, in Wiesbaden oder in Bad Zwesten soll wieder mehr geeigneter Lebensraum geschaffen werden. Dazu zählen Blühflächen, Brachen und Hecken, die früher häufig Bestandteile der Acker- und Kulturlandschaft waren.

Die acht Feldflurprojekte umfassen bislang eine Fläche von 50 000 Hektar, wie das Ministerium mitteilte. Ziel sei, auf rund fünf Prozent der Fläche neuen Lebensraum für bedrohte Arten entstehen zu lassen. Im Projekt "Gießen Süd" im Hügelland bei Langgöns hätten sich die Bestände des Feldhamsters bereits erholt. In Bad Zwesten habe sich die Rebhuhn-Population verdreifacht, teilte das Ministerium mit. Auch Vogelarten wie Feldlerche, Schafstelze oder Wachtel profitierten von den Projekten. Seit 2018 stehen laut Ministerium 1,2 Millionen Euro für die Feldflurprojekte bereit. dpa

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