ZITATE ZUM LÜBCKE-PROZESS

»Es bleibt unverständlich und unvorstellbar«

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Eine Übersicht wichtiger Zitate aus und zu dem Verfahren vor dem Frankfurter Oberlandesgericht und wie auf den Urteilsspruch reagiert wurde:

»In diesem Moment war er bei mir auf dem Schirm, dass ich wusste, wer er ist, und ich habe Hass bekommen.«

(Der Angeklagte Stephan Ernst in einem Vernehmungsvideo über den Besuch einer Bürgerversammlung in Lohfelden im Jahr 2015 und Lübckes Einsatz für Flüchtlinge)

»Es war falsch, grausam und feige.«

(Stephan Ernst über die Tat)

»Ohne Markus H. hätte es den Mord an Walter Lübcke nicht gegeben.«

(Nebenklage-Anwalt Holger Matt in seinem Plädoyer über die von ihm vermutete Rolle des Mitangeklagten Markus H.)

»Es war ein Angriff auch auf unseren Rechtsstaat und die demokratischen Werte, für die Doktor Lübcke in besonderer Weise gestanden hat.«

(Oberstaatsanwalt Dieter Killmer in seinem Plädoyer)

»Es bleibt unverständlich und unvorstellbar. ... Es wird auch nie mehr so sein wie vorher. Wir werden nie damit fertig werden.«

(Jan-Hendrik Lübcke über das Leben der Familie nach dem Mord an seinem Vater)

»Er hatte Pläne. Das ist ihm alles genommen worden durch einen ganz fiesen Mord.«

(Irmgard Braun-Lübcke über ihren Mann Walter Lübcke)

»Ich will die volle Wahrheit, die würde uns vielleicht helfen, das etwas besser zu verarbeiten.«

(Irmgard Braun-Lübcke)

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