Beweisaufnahme im Lübcke-Prozess geschlossen

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Frankfurt- Der Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke steuert auf sein Ende zu. Gestern schloss das Oberlandesgericht Frankfurt die Beweisaufnahme im Fall der mutmaßlich rechtsextremistisch motivierten Tat. Damit hat kommenden Dienstag voraussichtlich die Bundesanwaltschaft das Wort. Bundesanwalt Dieter Killmer kündigte ein sechs- bis siebenstündiges Plädoyer an. An Terminen im Januar könnten dann Nebenklage und Verteidigung an die Reihe kommen, das Urteil soll Ende Januar fallen.

Der Hauptangeklagte Stephan Ernst hat gestanden, den CDU-Politiker Lübcke im Juni 2019 auf der Terrasse von dessen Wohnhaus erschossen zu haben. Die Anklage geht von einem rechtsextremen Tatmotiv aus.

Wegen Beihilfe mitangeklagt ist Markus H. Der 44-Jährige soll Ernst politisch beeinflusst haben. H. schwieg bisher zu den Tatvorwürfen. dpa

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