Beuth legt Angebot vor

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Dietzenbach (dpa/lhe). Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Hessen sind auf der Zielgeraden. Innenminister Peter Beuth (CDU) legte bei der zweiten Verhandlungsrunde in Dietzenbach am Donnerstag ein Angebot des Landes vor. Einzelheiten wurden aber nicht bekannt. Bis zum frühen Abend gab es noch keinen Durchbruch. Verhandlungskreise erwarteten jedoch eine Einigung spätestens am heutigen Freitag bei den auf zwei Tage angelegten Gesprächen.

Dietzenbach (dpa/lhe). Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Hessen sind auf der Zielgeraden. Innenminister Peter Beuth (CDU) legte bei der zweiten Verhandlungsrunde in Dietzenbach am Donnerstag ein Angebot des Landes vor. Einzelheiten wurden aber nicht bekannt. Bis zum frühen Abend gab es noch keinen Durchbruch. Verhandlungskreise erwarteten jedoch eine Einigung spätestens am heutigen Freitag bei den auf zwei Tage angelegten Gesprächen.

Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Geld für die rund 45 000 Landesbeschäftigten. Außerdem soll das Ergebnis auf die Beamten übertragen werden. Die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) und die Gewerkschaften haben sich bereits auf insgesamt 4,35 Prozent mehr Geld innerhalb von zwei Jahren für die Landesangestellten im öffentlichen Dienst geeinigt. Hessen ist aber 2004 aus der TdL ausgetreten und verhandelt seitdem in Eigenregie.

Neben dem Ringen um mehr Geld war auch ein Verbot der Vollverschleierung für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst Thema der Verhandlungen. Sprecher von Verdi und des Beamtenbundes dbb lehnten eine Verankerung dieser Reglung im Tarifvertrag jedoch auf Anfrage ab.

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