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220 000 Besucher an ersten beiden Tagen

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(ik). Das ist eine fantastische Quote für die Mittelhessen: Allein an den ersten beiden Tagen haben insgesamt 220 000 Menschen den Hessentag besucht - nach Einschätzungen der Polizei strömten allein am Samstag rund 160 000 aus allen Landesteilen nach Stadtallendorf.

(ik). Das ist eine fantastische Quote für die Mittelhessen: Allein an den ersten beiden Tagen haben insgesamt 220 000 Menschen den Hessentag besucht - nach Einschätzungen der Polizei strömten allein am Samstag rund 160 000 aus allen Landesteilen nach Stadtallendorf. »Zwar gab es einiges zu tun für den Rettungsdienst, die Polizei und den Sicherheitsdienst - aber angesichts der großen Zahl der Besucher verlief der Tag ohne größere, gravierende Zwischenfälle«, resümierte Polizei-Pressesprecher Martin Ahlich. Wegen Überfüllung musste am späten Samstagabend das riesige Festzelt geschlossen werden: Dort feierten Tausende - überwiegend Jugendliche - beim »Party Dome« von »Planet Radio«; nach Einschätzung von »Planet«-Pressesprecher Dominik Kuhn sollen bis zu 16 000 Menschen im Zelt gewesen sein, die Polizei sprach von 10 000. Es kam zwischenzeitlich zu Gedränge und angespannten Situationen, da - so die Polizei - mindestens 2000 bis 2500 weitere Fans Einlass begehrten und versuchten, an verschiedenen Stellen die Absperrungen zu überwinden. Die meisten hätten auf die Ansprache des Sicherheitsdienstes und der Polizei jedoch besonnen reagiert, versicherte Ahlich.

Im weiteren Verlauf der Samstagnacht mussten die Ordnungshüter mehrfach einschreiten. Sie sprachen unter anderem 13 Platzverweise aus und nahmen wegen leichterer Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz 13 überwiegend berauschte Personen vorübergehend fest. Zehn Menschen erlitten Verletzungen. Der Rettungsdienst musste 120 hauptsächlich alkoholisierte oder berauschte Besucher ambulant behandeln und fuhr 38 Transporte ins Krankenhaus. Die Verkehrslage war weitgehend entspannt, weil die Besucher den Rat von Veranstaltern und Polizei folgten. Sie nutzten öffentliche Verkehrsmittel, reagierten auf die weitläufige Beschilderung und verließen sich nicht auf ihr Navigationsgerät. (Foto: ik)

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