Beschwerde abgewiesen

  • vonDPA
    schließen

Korbach/Kassel (dpa/lhe). Der wegen Keimfunden geschlossene Wurstproduzent Wilke hat sich erfolglos gegen den behördlich verhängten Produktionsstopp gewehrt. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof habe eine Beschwerde der Firma zurückgewiesen, sagte ein Justizsprecher in Kassel am Donnerstag. Die Beschwerde richtete sich gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Kassel. Das hatte die Schließung durch den Landkreis Waldeck-Frankenberg für rechtens erklärt. Der neue Beschluss ist unanfechtbar.

Es gebe keine Anhaltspunkte, die Entscheidung aus erster Instanz in Zweifel zu ziehen, erklärt der Gerichtshof. Wilke halte die Anforderungen für Lebensmittelhygiene nicht ein. Der Betrieb biete ideale Bedingungen für eine "Ansiedlung, Vermehrung und Verbreitung" von Listerien-Keimen. Bis zu einer abschließenden Aufklärung dürfe der Betrieb nicht fortgesetzt werden.

In Wilke-Wurst waren Listerien gefunden worden. Die Keime können bei geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare